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Corona-Politik

Seit im Frühjahr der autokratische Präsident Magufuli überraschend verstorben ist – viele Tansanen vermuten Mord, ich bevorzuge die These einer Covid-19-Erkrankung, der offizielle Grund ist eine Herzerkrankung, unter der er schon lange zu leiden hatte – hat sich im Land einiges zum positiven gewendet. Kritik an der Politik der Regierungspartei ist wieder möglich, was an„Corona-Politik“ weiterlesen

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Frühchen update

Der vor 11 Tagen geborene kleine Junge – Gifty – mit dem Geburtsgewicht von 1550 g ist heute auf Wunsch der Mutter entlassen worden. „Discharge on request“ schreiben wir hier, in Deutschland heißt das „Entlassung gegen ärztlichen Rat“. „Ich bitte darum, entlassen zu werden“ hat Mama Gifty (so wird die Mama von Gifty hier genannt)„Frühchen update“ weiterlesen

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Positives und Negatives

In Isoko ist mal wieder Frühgeburtenzeit. Am vergangenen Mittwoch ist ein Kind mit 1550 g (ungefähr 30. Schwangerschaftswoche) zur Welt gekommen. Die Frau war schon eine Woche vorher zu uns ins Krankenhaus gekommen mit vorzeitigem Blasensprung. Ich war zu dem Zeitpunkt nicht in Isoko, hatte dann nach telefonischer Info die notwendigen Medikamente per SMS angeordnet.„Positives und Negatives“ weiterlesen

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Warten, Daten, Garten

Nach langem Warten und einigem Bangen habe auch ich seit einigen Wochen das lange ersehnte Resident-Permit im Portemonnaie und das Multi-Entry-Visum im Pass. Bis Frühjahr 2023 haben wir beide jetzt diesbezüglich also Ruhe. Zusammen mit Enea, die für das Waisenprojekt hier in Isoko verantwortlich ist und für diese Arbeit von ihrer eigentlichen Arbeit im Krankenhaus„Warten, Daten, Garten“ weiterlesen

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Einblick in den Arbeitsalltag

Mittlerweile haben mich schon einige Leute gefragt, wie denn mein Arbeitsalltag so sei – darüber will ich nun mal ein bisschen schreiben. Der offizielle Arbeitsbeginn für den Frühdienst ist um 7.30 Uhr. Ich habe den Beginn der Kreißsaal-Übergabe auf 7.45 Uhr gelegt. Bisher gab es keine offizielle Übergabe. Oft klappt es, dass zwischen 7.50 Uhr„Einblick in den Arbeitsalltag“ weiterlesen

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Ein Blick ins Dorf

Dadurch, dass ich nun schon seit fast drei Monaten arbeite, kenne ich auch mehr und mehr Leute. Mittlerweile treffen wir immer jemanden, wenn wir im Dorf sind. Ein Krankenpfleger hat mit seiner Frau einen kleinen Laden, in dem es alles gibt, was gerade in der nächsten Stadt Tunduma eingekauft wurde (zum Beispiel Reis, Schulhefte, Schuhe,„Ein Blick ins Dorf“ weiterlesen

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Fallbericht Frauenheilkunde

Ein Fallbericht aus meinem Arbeitsalltag: Vergangene Woche kam morgens eine junge Frau ins Krankenhaus. Sie war schwanger; es war ihre sechste Schwangerschaft, bisher hat sie kein lebendes Kind geboren. Die erste Schwangerschaft endete nach 7 Monaten mit einer Totgeburt, die zweite Schwangerschaft nach 2 Monaten mit einer Fehlgeburt, die dritte Schwangerschaft nach 4 Monaten mit„Fallbericht Frauenheilkunde“ weiterlesen

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Von schlechten Pisten, wackelnden Brücken, hohen Bergen & gutem Kaffee

Die Regenzeit in Isoko neigt sich dem Ende entgegen. Wir haben Herbst und ab Juni wird es kalt – was auch immer das bedeutet werden wir erfahren. Nach einem wirklich warmen und sonnigen März hatten wir einen extrem regnerischen April. Den Pisten ist der viele Regen deutlich anzumerken. Bei unserer ersten Fahrt nach Isoko waren„Von schlechten Pisten, wackelnden Brücken, hohen Bergen & gutem Kaffee“ weiterlesen

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Ein totes Kind

Nicht allen Frühgeborenen ergeht es so gut wie den bisher von mir behandelten. Am Mittwochmittag kam eine Mutter mit ihrem morgens geborenen Frühchen bei uns an. Geboren in einer Krankenstation, war sie mit Verlegungsbrief und Motorrad zu uns gekommen. Telefonisch angekündigt war sie nicht. Das Kind war in der 30 +0 Schwangerschaftswoche geboren (normal sind„Ein totes Kind“ weiterlesen

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Kinder, Kinder…

Es war ein langer Weg zum Erlangen meiner Arbeits- und Aufenthaltsgenehmigung. Letztendlich hat er tatsächlich neun Monate gedauert, irgendwie ja auch passend für eine Geburtshelferin. Aber seit dem 29.3. 2021 ist es nun endlich soweit: ich darf ganz offiziell hier im Krankenhaus arbeiten. Eingestellt als Geburtshelferin, habe ich den größten Teil meiner Zeit bisher mit„Kinder, Kinder…“ weiterlesen

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Besuch in der Regenzeit

Waren die ersten Wochen im März erstaunlich trocken, sehr sonnig und warm, konnten wir in den letzten Tagen des Monats einen Eindruck von der Regenzeit im südwestlichen Hochland gewinnen. Es hat wirklich sehr viel und sehr oft geregnet, an manchen Tagen (fast) ununterbrochen. Der Gipfel des Karubi Mountain (unser Hausberg – gute 2100 Meter hoch),„Besuch in der Regenzeit“ weiterlesen

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Eine Geschichte aus Iringa

Während unserer Urlaubswoche waren wir auch im Iringa Boma, dem Regionalmuseum in Iringa. Dort wird unter Anderem eine Replik einer Capri-Batterie von Joseph Beuys ausgestellt. Im Begleittext zu dem Exponat steht, dass diese Lampe als Beitrag zur Debatte um die Rückführung von afrikanischen im Allgemeinen und im Speziellen tanzanischen Kulturgütern aus deutschen Museen von der„Eine Geschichte aus Iringa“ weiterlesen

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Unterwegs

Wegen der Vorlage einiger Dokumente für unsere Arbeitserlaubnis war es für uns erforderlich, in die Haupstadt Dodoma zu fahren. Die guten 600 km legten wir mit dem Auto zurück und benötigten dafür über 10 Stunden reine Fahrzeit – trotz Asphaltstraße ist die durchschnittliche Geschwindigkeit doch recht niedrig und so brauchte es einiges an Sitzfleisch. Besonders„Unterwegs“ weiterlesen

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Gedanken zum weiß-sein

Kritisch weiß denkend in Tansania zu sein, bietet immer wieder Anlass zur Reflexion. Weiße Privilegien, die uns auch von anderen Aufenthalten in (Ost-)Afrika bewusst sind, nehmen wir heute anders wahr. Montagmittag im Vodacom-Shop: wir – drei weiße Menschen – kommen in den Laden, werden zunächst im Internetbereich beraten; als wir dann in der langen Schlange„Gedanken zum weiß-sein weiterlesen

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Ankunft in Isoko

Nachdem wir einige Tage in Mbeya verbracht haben (Einkäufe, Organisation von SIM-Karte, Router, Geld) sind wir am Freitag, 05.02.2021 endlich nach Isoko aufgebrochen. Aufgrund der schlechten Straßenverhältnisse nach starkem Regen in den Vortagen ging unsere Fahrt zunächst auf der Asphaltstraße bis kurz vor die malawische Grenze und von dort dann eine gut geschotterter Piste entlang„Ankunft in Isoko“ weiterlesen

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Der lange Weg nach Mbeya -Episode 2

Pünktlich um 1030Uhr heben wir ab – leider sitzen wir auf den Mittelplätzen im Gang, so bleibt uns der Blick aus dem Fenster während des Fluges verwährt. In Dar angekommen beantragen wir unser Visum, laden dann unser schon auf uns wartendes Gepäck auf zwei Trollies und schieben Richtung Zoll. Auch hier kommen wir erfreulich schnell„Der lange Weg nach Mbeya -Episode 2“ weiterlesen

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Der lange Weg nach Mbeya – Episode 1

Am Dienstag Mittag haben uns meine Schwiegereltern bei meiner Mutter – wo wir die vergangenen Monate verbracht haben – abgeholt und wir sind gemeinsam nach NRW gefahren, wo wir die vorerst letzte Nacht in Deutschland verbrachten. Nach einigen Bieren hat das Einschlafen trotz steigender Aufregung erstaunlich gut funktioniert und so konnten wir uns am Mittwoch„Der lange Weg nach Mbeya – Episode 1“ weiterlesen